Mehr Beschwerden dank oder wegen KI?

Datenschutzbehörden berichten über stark steigende Beschwerden – KI spielt dabei eine zentrale Rolle.
Quelle:DSN Holding GmbH

Künstliche Intelligenz ist inzwischen tief im Alltag verankert – auf Smartphones, in sozialen Netzwerken und bei großen IT‑Anwendungen. Das hat die Zahl der Datenschutzeingaben und Beschwerden bei Aufsichtsbehörden in Deutschland deutlich ansteigen lassen. So meldete der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz einen Anstieg der Beschwerden von 2 607 im Jahr 2024 auf 4 220 im Jahr 2025 – ein Zuwachs von rund 62 % .

Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung ist der Einsatz von KI‑Tools nicht nur seitens der Verantwortlichen, sondern auch durch Betroffene selbst, die KI‑Systeme nutzen, um Datenschutzfragen zu formulieren oder Beschwerden zu verfassen. In vielen Fällen erleichtern KI‑gestützte Assistenten das Erstellen und Einreichen von Anfragen und Beschwerden – was einerseits die Sensibilisierung der Bürger*innen für ihre Datenschutzrechte fördert, andererseits aber auch zu rechtlich unscharfen oder fehlerhaften Beschwerden führen kann .

Unternehmen und Behörden stehen daher vor der Herausforderung, mehr Anfragen und Beschwerden sorgfältig zu prüfen, datenschutzrechtliche Prozesse zu dokumentieren und die KI‑nutzenden Vorgänge kritisch zu hinterfragen. KI kann die Arbeit erleichtern, darf aber nicht die fachliche Prüfung durch Expert*innen ersetzen, da automatisierte Systeme auch falsche oder irreführende Ergebnisse liefern können

Näheres können Sie den verlinkten Bericht entnehmen:
https://www.datenschutz-notizen.de/mehr-beschwerden-dank-oder-wegen-ki-5258119/

Nutzen Sie die Chancen der KI, um interne Prozesse effizienter zu gestalten, aber begleiten Sie den Einsatz von KI‑Tools stets mit klaren Datenschutz‑ und Qualitätssicherungsmaßnahmen. Prüfen Sie eingehende Anfragen und Beschwerden sorgfältig und sorgen Sie dafür, dass Mitarbeitende und Dienstleister geschult sind, um Fehler durch Automatisierung zu minimieren – so stärken Sie Ihre datenschutzrechtliche Position und können gegenüber Behörden und Betroffenen transparent reagieren.

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